Im MHKW Rothensee werden Haus- und Gewerbeabfälle sowie Klärschlamm angeliefert. In einem geschlossenen System erfolgt die Mischung, damit die Verbrennung gleichmäßig und effizient abläuft. Bei Temperaturen von 850 bis 1.000 °C werden die Abfälle verbrannt. Dadurch entsteht heißer Dampf, der die Grundlage für die Energieerzeugung im MHKW bildet. Leistungsstarke Turbinen werden angetrieben und Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Fernwärme versorgt große Teile von Magdeburg zuverlässig mit Energie.
Das MHKW Rothensee verfügt über eine mehrstufige Rauchgasreinigung. Hier werden Staubpartikel, Schwermetalle, saure Gase gefiltert. Die Emissionen liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Die nach der Verbrennung verbleibende Rest, die Schlacke, wird im MHKW aufbereitet. Metalle gehen ins Recycling und mineralische Bestandteile werden zum Beispiel im Straßenbau wiederverwendet.
Das Müllheizkraftwerk (MHKW) Rothensee in Magdeburg zeigt eindrucksvoll, wie moderne Abfallentsorgung und Energiegewinnung Hand in Hand gehen. Hier entsteht aus Abfall Wärme und Strom. Wer sich fragt: „Wie funktioniert ein Müllheizkraftwerk?“, findet im MHKW Rothensee die Antwort. Die Anlage verbindet sichere Abfallentsorgung mit moderner Energieerzeugung und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.
Direkt unterhalb dieses Textes finden Sie eine interaktive Animation, in der Sie Schritt für Schritt entdecken können, wie das MHKW Rothensee funktioniert – von der Anlieferung des Abfalls bis zur Energiegewinnung.